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									Hobbyzucht vom Eversen-Heider Wald - Forum - Neueste Beiträge				            </title>
            <link>https://vom-eversen-heider-wald.de/forum/</link>
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            <language>de</language>
            <lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 15:35:41 +0000</lastBuildDate>
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                        <title>OP- / Krankenversicherung - Lohnt sich das?</title>
                        <link>https://vom-eversen-heider-wald.de/forum/krankheiten/op-krankenversicherung-lohnt-sich-das/#post-215</link>
                        <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 00:33:15 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Lohnt sich eine Tier-Versicherung?
Aufgerissene Pfote, lästige Flöhe, Zahnprobleme oder Schlimmeres: Wenn das Haustier krank ist, kann das für Herrchen und Frauchen teuer werden. Es geht um...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Lohnt sich eine Tier-Versicherung?</strong></em></p>
<p>Aufgerissene Pfote, lästige Flöhe, Zahnprobleme oder Schlimmeres: Wenn das Haustier krank ist, kann das für Herrchen und Frauchen teuer werden. Es geht um bis zu 22 Prozent. Viele Besitzer fragen sich: Lohnt sich eine Tierkrankenversicherung noch oder zahle ich am Ende nur drauf?</p>
<p><em><strong>Höhere Kosten für Tierfreunde</strong></em><br /><br />Die erste Preiserhöhung: Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) wurde im November 2022 (nach langer Zeit) angepasst, was schon damals zu einem heftigen Anstieg der Behandlungskosten geführt hat. Impfungen etwa kosten fast doppelt, allgemeine Untersuchen fast dreimal so viel. Dazu kommt: Innovative Behandlungsmethoden ermöglichen bessere Versorgung, sind aber mit höheren Kosten verbunden.<br />Die zweite Preiserhöhung jetzt zum Jahreswechsel: Tierärzte geben wieder ihre höheren Kosten (Mieten, Medikamente etc.) an die Tierbesitzer weiter.</p>
<p><em><strong>Diese Kostenfallen müssen Tierbesitzer kennen</strong></em></p>
<ul>
<li>Tierversicherungen lohnen sich nur selten, denn versichert werden grundsätzlich nur gesunde Tiere. Bei Vorerkrankungen steigen die Beiträge. Bei älteren Tieren oder bei Vorerkrankungen wird mitunter ein tierärztliches Gutachten über den Gesundheitszustand gefordert. Und für Hunde, die älter als sieben Jahre sind, gibt es kaum noch Angebote.</li>
<li>Es kann sinnvoll sein, eine OP-Kostenversicherung abzuschließen. Sie springt zwar nur bei Operationen ein, ist dafür aber auch deutlich günstiger: ab 6 Euro/Monat (z. B. bei Katzen mit Selbstbehalt von 250 Euro).</li>
<li>Vorsicht, Kostenfalle: Bei Nachteinsätzen oder am Wochenende dürfen Tierärzte Zuschläge bis zum dreifachen Satz nehmen.</li>
</ul>
<p> </p>
<p><strong><em>Lohnt sich eine Krankenversicherung für Tiere jetzt noch?</em></strong><br /><br />Eine Krankenvollversicherung für Tiere ist weiterhin nur bedingt zu empfehlen, sagt Versicherungsexperte Philipp Wolf von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Seine Faustregel: „Je älter das Tier bei Vertragsabschluss ist, desto höher wird der Beitrag.“<br /><br />Auch für akute Fälle taugt eine Neuversicherung wenig: „Bei Krankheiten gilt eine Wartezeit von meist drei Monaten ab Vertragsbeginn. Wenn schon sehr früh nach dem Antrag eine Krankheit eintritt, werden die Kosten also nicht übernommen“, so Wolf.<br /><br />Gut zu wissen: Diese Wartezeit entfällt bei Unfällen. Hier besteht der Versicherungsschutz sofort.</p>
<p><em><strong>Fallstricke der Versicherungen</strong></em><br /><br />Der Experte nennt einen weiteren Haken der Policen: Übernommen werden oft nur medizinisch notwendige Behandlungen.<br /><br />Wolf warnt: „Der OP-Schutz gilt nicht für jede Operation. Oft werden die Kosten bei sogenannten wesensbedingten Erkrankungen nicht übernommen.“ Wolfs Rat: „Prüfen Sie jede 0P-Versicherung ganz genau. Und lesen Sie besonders im Kleingedruckten, was alles NICHT versichert ist.“</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;color: #000080"><em><strong>Denkanstoß von uns:<br /></strong></em></span><br /><span style="color: #000080">Das Problem ist aber auch, dass das an die Versicherung gezahlte Geld in jedem Fall weg ist. Also auch dann, wenn man diese gar nicht nutzt.</span><br /><span style="color: #000080">Bei gesunden (jungen) Hunden ist eigentlich nicht zu erwarten, dass neben Impfungen irgendwelche großen OPs zu erwarten sind. Natürlich will ich hier Qualzuchten wie beispielsweise Französische Bulldogge usw. ausdrücklich herausnehmen!! Ich rede hier von (unseren) Schäferhunden und (unseren) Bolonka Zwetnas.</span><br /><span style="color: #000080">Erst wenn ein Hund deutlich älter wird (man spricht ab 6 Jahren schon vom Senior, denken tue ich aber eher ab 8 Jahre aufwärts) kann man ggf. notwendige Eingriffe erwarten. So hatte unsere Bolonka-Zwetna Hündin Sunny ebenso wie unsere Schäferhündin Becky jeweils einen Tumor an der Milchleiste. In beiden Fällen konnte dies von unserer Tierärztin für ca. 200-250 Euro (genau habe ich die Kosten nicht mehr im Kopf, aber es war deutlich unter 500 Euro) entfernt werden. Weiter muss man auch sehen, dass wenn der Hund erst einmal 10 Jahre oder mehr auf dem Buckel hat, viele Tierärzte von einer OP absehen, da die Wahrscheinlichkeit, dass das Tier dies nicht überlebt, überwiegt.</span><br /><span style="color: #000080">Wir hatten allerdings bei einem unserer Schäferhundwürfe auch einen Unfall, bei dem bei einem ca. 10wöchigem Rüden ein Bein gebrochen wurde. Das war allerdings teurer, da dies in einer Tierklinik in Ordnung gebracht werden musste (der Bruch wurde mit Schienen und Schrauben fixiert). Die Kosten beliefen sich auf rund 1500 Euro.</span><br /><br /><span style="color: #000080">Man sieht an den Zahlen, dass die OPs finanziell noch überschaubar sind.</span><br /><span style="color: #000080">Daher würde ich mal den Vorschlag in den Raum werfen, einen Betrag auf ein eigenes Extra-Konto zu legen bzw. dorthin was anzusparen.</span><br /><span style="color: #000080">Selbst wenn der Hund sein Leben lang hoffnungsvollerweise das angesparte Geld niemals braucht, so kann man den Betrag immer noch gut gebrauchen, wenn der Liebling uns einmal über die Regenbogenbrücke verlässt. </span><span style="color: #000080">Sollte dies durch einen Arzt in den eigenen vier Wänden erfolgen, muss man mit Kosten von ca. 250 Euro rechnen. Möchte man dann noch eine Einäscherung haben, so liegt man bei rund 450 Euro zuzüglich Urne. </span><span style="color: #000080">Ich denke, diese Kosten würden kaum von der Versicherung bezahlt werden.</span></p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://vom-eversen-heider-wald.de/forum/"></category>                        <dc:creator>Thorsten</dc:creator>
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                        <title>RE: Hallo</title>
                        <link>https://vom-eversen-heider-wald.de/forum/gaestebuch/hallo/#post-214</link>
                        <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 01:34:58 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Liebe Gaby,wir danken Dir für Deine lieben Worte.Leider war Deine Zeit mit Deinem Chico viel zu kurz. Viel zu früh bist Du über die Regenbogenbrücke gegangen und wir hoffen, dass es Dir dort...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gaby,<br /><br />wir danken Dir für Deine lieben Worte.<br /><br />Leider war Deine Zeit mit Deinem Chico viel zu kurz. Viel zu früh bist Du über die Regenbogenbrücke gegangen und wir hoffen, dass es Dir dort, wo Du jetzt bist, besser geht und Du von vielen lieben Hunden umgeben bist.<br />Ulli kümmert sich sehr liebevoll um Deinen Chico, so dass Du Dir keine Sorgen machen musst.<br />Ruhe in Frieden, liebe Gaby.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://vom-eversen-heider-wald.de/forum/"></category>                        <dc:creator>Thorsten</dc:creator>
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                        <title>Sozialisierungsphase beim Hund - Wichtig für das spätere Leben</title>
                        <link>https://vom-eversen-heider-wald.de/forum/erziehung/sozialisierungsphase-beim-hund-wichtig-fuer-das-spaetere-leben/#post-213</link>
                        <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 01:05:23 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Lernen und Neugier stehen in der Sozialisierungsphase des Hundes immer noch im Vordergrund. Dabei beginnt die Sozialisierungsphase des Hundes, anders als beim Wolfwelpen, nicht in der vierte...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lernen und Neugier stehen in der Sozialisierungsphase des Hundes immer noch im Vordergrund. Dabei beginnt die Sozialisierungsphase des Hundes, anders als beim Wolfwelpen, nicht in der vierten Lebenswoche, sondern erst in einem Alter von acht bis neun Wochen. In dieser Phase sollten die Welpen möglichst viele verschiedene Dinge und Situationen kennenlernen. </strong></p>
<p> </p>
<p><em><strong>Sozialisierungsphase beim Hund: Beginn und Dauer</strong></em><br /><br />Die Sozialisierungsphase beim Hund schließt sich an die Prägungsphase an. Sie dauert ungefähr von der achten bis zur zwölften Lebenswoche. Bei der Dauer der Sozialisierungsphase bestehen allerdings große individuelle Unterschiede. Sie kann sich bis auf acht Wochen ausdehnen.<br /><br />Auch wenn nicht unbedingt gilt: “Was der Welpe nicht gelernt hat, lernt auch der Hund nicht mehr”, findet das Lernen in dieser Zeit leichter und schneller statt. Mit der Sozialisierungsphase beim Hund beginnt in der achten Woche auch die erste Angstphase. Jetzt sind für die Welpen positive Erfahrungen besonders wichtig.<br /> <br /><em><strong>Was bedeutet "Hund sozialisieren"?</strong></em><br /><br />Durch die Sozialisierung lernt der Hund mit Artgenossen und Menschen zusammenzuleben und gut zurechtzukommen.<br /> <br /><em><strong>Warum die Sozialisierungsphase beim Hund wichtig ist &amp; was passiert</strong></em><br /><br />Die Neugier der Welpen ist in dieser Phase immer stärker als die Angst. Die Welpen lernen ihren Alltag mit vielen positiven Verknüpfungen kennen. Die kleinen Hunde beginnen auch, ein stärkeres Vertrauen zu ihrer Bezugsperson zu entwickeln und ihre Stellung innerhalb des Rudels zu akzeptieren.<br /><br />Lernt der Welpe in dieser Zeit Dinge positiv kennen, wird er auch später keine Angst vor diesen Situationen haben. Beim Lernen dient der Hundehalter als Vorbild und ersetzt den Leithund des Rudels. Der Besitzer stellt die Regeln auf, die der Welpe lernt zu befolgen. Werden die Hundewelpen in der Sozialisierungsphase mit vielen negativen Dingen und Situationen konfrontiert, entwickeln sie Angst, die später nur mehr schwer oder mit großem Aufwand beseitigt und umgewandelt werden können.<br /><br />Erfahrungen beim Lernen werden also schnell verallgemeinert. Eine unangenehme Erfahrung mit einem Menschen mit Regenschirm bedeutet für den Welpen oft, dass alle Menschen mit Regenschirm unangenehm sind. Er wird versuchen, die Situation möglichst zu vermeiden.<br /><br />Durch die Sozialisierung lernt der Hund mit Artgenossen und Menschen zusammenzuleben und gut zurechtzukommen.<br /><br /><em><strong>Erziehung in der Sozialisierungsphase beim Hund</strong></em><br /><br />Welpen lernen in der Sozialisierungsphase noch viel über das Zusammenleben mit Artgenossen, die richtige Anwendung der Hundesprache und das respektvolle Verhalten gegenüber überlegenen Rudelmitgliedern. Wird der Hund von dem Züchter schon mit acht Wochen an den neuen Besitzer abgegeben, hat er wahrscheinlich sein Verhalten noch nicht vollständig entwickelt. Sein Wesen und sein Charakter sind noch nicht gefestigt. Damit aber auch schon zu der zukünftigen Familie eine feste Verbindung aufgebaut werden kann, sind regelmäßige Besuche bei dem Welpen notwendig.<br /><br />Während der Sozialisierungsphase nehmen erste Erziehungsschritte einen besonders wichtigen Platz ein. Der Welpe muss in dieser Zeit verschiedene Außenreize kennenlernen, damit er den Situationen später ohne Angst entgegentritt. Spaziergänge im Garten und auf der Straße, die Geräusche von Haushaltsgeräten, Fahrten mit dem Auto oder einem Aufzug sind jetzt wichtig. Zwischen den Trainingseinheiten muss immer wieder eine Pause gemacht werden, damit der Welpe nicht überlastet und gestresst ist. Reagiert der Hund auf laute Geräusche empfindlich, sollte er mehr Zeit für die Gewöhnung an diese Reize erhalten.<br /><br /><span style="color: #ff0000"><strong>Die Erziehung eines Welpen in der Sozialisierungsphase darf immer nur auf positive Art erfolgen. Lob durch Leckerli oder Streicheleinheiten verstärkt den Lernerfolg positiv. Wird ein Hund in dieser Zeit gemaßregelt oder bestraft, bedeutet das auch eine Störung des Vertrauens in den Menschen. Das bedeutet natürlich nicht, dass dem kleinen Hund keine Grenzen gesetzt werden. Die Erziehung muss immer konsequent und liebevoll erfolgen.</strong></span><br /><span style="color: #ff0000"><strong> </strong></span><br /><em><strong>Wie lange dauert die Sozialisierungsphase beim Hund?</strong></em><br /><br />Die Sozialisierungsphase dauert von der achten bis zur zwölften Woche. Eine Dauer von bis zu acht Wochen ist bei einigen Hunden möglich.<br /><br /><em><strong>Folgen, wenn der Welpe in dieser Phase keine Erfahrungen sammelt</strong></em><br /><br />Wächst der Hund in einer reizarmen Umgebung oder einem Zwinger mit geringem menschlichem Kontakt auf, stürmen mit dem Umzug zu dem neuen Besitzer viele unbekannte Reize auf ihn ein. Vielleicht wird ein ruhiges Landleben mit einem Leben in der Großstadt vertauscht. Die neuen Eindrücke durch laute Geräusche, Autoverkehr und Ansammlungen von Menschen verunsichern den kleinen Hund. Er muss nicht nur mit dem Verlust der Mutter und der Wurfgeschwister fertig werden und sich an neue Regeln im Haushalt gewöhnen, sondern auch noch für ihn gefährlich erscheinende Situationen bewältigen. Schnell ist der Welpe dabei überfordert. Unter Stress kann aber positives Lernen nicht funktionieren. Der Hund entwickelt Angst vor seiner Umgebung und wird später unsicher reagieren. Als erwachsener Hund droht er fremden Menschen bei Annäherungen, oder wird sogar zu einem Angstbeisser.<br /><br /><em><strong>In der Sozialisierungsphase muss man dem Welpen möglichst viele Freiheiten geben.</strong></em><br /><br />Hat der Welpe in der Sozialisierungsphase keine Erfahrungen gesammelt, wird er immer unsicher bleiben. Auch später nähert er sich neuen Situationen nur sehr vorsichtig oder versucht, das Kennenlernen zu vermeiden.<br /> <br /><em><strong>Was sollte ein Welpe in den ersten Wochen lernen?</strong></em><br /><br />In den ersten Wochen lernt der Welpe den respektvollen Umgang mit Artgenossen und Menschen. Alltagssituationen werden positiv besetzt.<br /><br /><em><strong>Welche fremden Hunde sollte ein Welpe kennenlernen?</strong></em><br /><br />Hat ein Welpe eine glückliche Kinder-Stube genossen, wird er sich in seiner neuen Umgebung freudig auf jeden Artgenossen stürzen, der seinen Weg kreuzt. Nicht immer ist dem fremden Hund die Begegnung angenehm. Vor allem, wenn beide Hunde angeleint sind, sammelt der Welpe schnell schlechte Erfahrungen. Durch die negativen Erlebnisse verknüpft der Welpe fremde Hunde mit negativen Gefühlen. Er wird in Zukunft nicht nur vorsichtiger beim fremden Hunden reagieren, sondern lieber schon im Voraus angreifen, um sich zu schützen. Bei fremden Hunden kann auch nicht abgeschätzt werden, wie es um die Gesundheit steht, ob eine Entwurmung und alle Impfungen vorgenommen wurde. Das Immunsystem des Welpen ist noch nicht vollständig ausgebildet. Er ist für übertragbare Krankheiten anfällig.<br /><br />Besser ist es, Begegnungen mit Hunden vorher zu planen. Verabredungen zu einem gemeinsamen Spaziergang oder einem Spiel im Garten ermöglichen es dem Welpen, Sozialkontakte zu haben und Freundschaften mit Artgenossen zu schließen.<br /><br />Ist der Welpe vollständig geimpft, entwurmt und gesund, kann er im Rahmen des Hundetrainings eine Welpenspielstunde besuchen. Die Hundegruppe bei einer Welpenspielstunde ist immer so zusammengestellt, dass ähnlich große und alte Hunde miteinander spielen und spielerisch lernen können. Es macht ja schließlich wenig Sinn, wenn ein Bernhardinerwelpe mit 15 Kilogramm auf einen kleinen Chihuahua zustürmt, obwohl er nur spielen möchte.<br /><br />In der Gruppe lernen die Welpen, sich ihren Artgenossen gegenüber korrekt zu verhalten und ihre Hundesprache zu erweitern. Bei Streitigkeiten greift der Hundetrainer schlichtend ein. In der Welpenspielstunde lernt der Hund mit Situationen wie Regenschirmen, Stöcken oder auf dem Stadtspaziergang mit dem Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln zurechtzukommen.<br /> <br /><em><strong>Was ist die Prägungsphase beim Hund?</strong></em><br /><br />Die Prägungsphase in der vierten bis achten Lebenswoche dient dem Kennenlernen und Erkunden der Umgebung. Der Charakter entwickelt sich.<br />Was ein Welpe in der Sozialisierungsphase alles kennenlernen sollte<br />In der Sozialisierungsphase sollte der Hund alltägliche Dinge kennenlernen. Dazu gehören Staubsauger, Mixer, Fernseher, Radio. Aber auch ein Gewitter kann in dieser Phase positiv verknüpft werden. Erste Ausflüge mit dem Auto werden schon von dem Züchter unternommen. Der Welpe lernt, in ein Auto einzusteigen und das Vorbeifliegen der Landschaft nicht als bedrohlich zu empfinden. Bei Stadtspaziergängen lernt der Hund, sich unter vielen Menschen zu bewegen. Fahren mit einem Aufzug kann mit Leckerchen in ein spannendes Abenteuer verwandelt werden. Und auch das Bewältigen von Stufen ist weniger beängstigend, wenn ein leckerer Kausnack am Ende wartet.<br /><br />In der Sozialisierungsphase ist die Begegnung mit anderen Tieren, die der Hund nicht in der Prägungsphase kennengelernt hat, wichtig. Jetzt gelingt es dem Welpen noch, Freundschaften mit Katzen, Meerschweinchen und Co zu schließen.<br /><br /><em><strong>Der Kontakt mit anderen Tieren ist in der Sozialisierungsphase sehr wichtig.</strong></em><br /> <br /><br /><em><strong>Der Welpe hat Angst: Was tun?</strong></em><br /><br />Gestresste und verängstigte Welpen setzen sich gerne. Sie verweigern das Weiterlaufen. Jetzt muss der Welpe mit einem Leckerli oder einem Spielzeug abgelenkt werden. Auf keinen Fall sollte der Welpe auf den Arm genommen werden. Die Situation wird dadurch noch beunruhigender. Je stärker das Vertrauen des Welpen in den Hundehalter wird, umso leichter kann er beängstigende Situationen bewältigen.</p>]]></content:encoded>
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